Rendern

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Rendern
Standard

Rendern

Rendern

Mit dem Befehl Rendern wird das Modell unter Verwendung des aktuellen Renderers gerendert und ein Farbbild in einem separaten Anzeigefenster erzeugt.

Den aktuellen Renderer einstellen

  1. Klicken Sie im Menü Rendern auf Aktueller Renderer.
  2. Wählen Sie den Renderer aus der Liste aus.

Hinweis

Grundlagen des Renderings

Neben der schattierten Vorschau bietet Rhino Vollfarben-Renderings mit Lichtern, Transparenz, Schatten, Texturen und Bumpmapping.

Objekte werden weiß gerendert, wenn Sie keine Farbe, Glanzlicht, Textur, Transparenz und Reliefs hinzufügen. Diese Attribute werden über das Panel Eigenschaften auf der Seite Material gesteuert.
Illustration.

Der Prozess, der benötigt wird, um Szenen zu rendern, besteht aus den folgenden wesentlichen Schritten:

Obwohl die Schritte nicht in dieser Reihenfolge ausgeführt werden müssen, kann die Szene auf diese Art effizienter eingestellt werden. Für eine Qualitätsverbesserung wiederholen Sie diese Schritte, bis Sie mit dem Resultat zufrieden sind.

Lichter

In jedem Rhino-Rendering gibt es Lichtquellen, von denen ausgehend das Programm berechnet, wie die Objekte beleuchtet werden.Wenn Sie Ihrer Szene keine Lichtquellen hinzufügen, wird das Standardlicht verwendet. Dieses ist ein gerichtetes Licht mit parallelen Lichtstrahlen, die wirken, als würde eine Lampe über Ihrer rechten Schulter auf die Szene scheinen.

Lights command iconInnenbeleuchtung hinzufügen oder Sonne

Materialien

Materialien bestimmen, welche Farbe, Finish, Transparenz, Textur und Relief der Rhino-Renderer verwendet.

Layer command iconDen Ebenen Materialien zuordnen

Im Materialienpanel

An Ebenen zuordnen...
  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Material und wählen Sie An Ebenen zuordnen...
  2. im Dialogfenster Ebene auswählen wählen Sie die Ebenen aus.
Den Ebenen der Objekte zuordnen
  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Material und wählen Sie Ebenen der Objekte zuordnen
  2. Wählen Sie ein Objekt im Ansichtsfenster aus, um der Ebene des Objekts das Material zuzuweisen.

Im Ebenenpanel

  1. Wählen Sie eine oder mehrere Ebenen aus, indem Sie auf deren Namen klicken.
  2. Klicken Sie in der Spalte Material auf eine ausgewählte Ebene.
  3. Wählen Sie im Dialogfenster Ebenenmaterial ein Material aus oder erstellen Sie eines.

    Geben Sie einen Buchstaben ein, um zum ersten Material in der Liste zu navigieren, dessen Name mit diesem Buchstaben beginnt.

Durch die Auswahl von Objekten

  1. Wählen Sie ein oder mehrere Objekte aus.
  2. Im Materialien-Panel klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Material und wählen Sie Den Ebenen der Objekte zuordnen.

Durch Drag und Drop

Den Objekten Materialien zuordnen

Im Materialienpanel

  1. Wählen Sie ein oder mehrere Objekte aus.
  2. Klicken Sie im Materialien-Panel mit der rechten Maustaste auf ein Material und wählen Sie Den Objekten zuordnen.

Im Eigenschaftenpanel

  1. Wählen Sie ein oder mehrere Objekte aus.
  2. Klicken Sie im Eigenschaftenpanel auf die Schaltfläche Material.
  3. Wählen Sie ein Material aus der Drop-down-Liste oder erstellen Sie es.

Durch Drag und Drop

Umgebung

Umgebungen beschreiben den Bereich um das Modell herum. Dieser Bereich spiegelt sich in den Objekten und kann auch eine Gesamtbeleuchtung bereitstellen.
Illustration.

Konfiguration einer Umgebung

Die Rendereigenschaften enthalten Umgebungseinstellungen wie Hintergrundfarbe und Bild.

  1. Öffnen Sie das Panel Umgebungseditor.
  2. Konfigurieren Sie die Umgebungseinstellungen.

Grundebene

Die Grundebene bietet dem Bild eine unendliche horizontale Plattform, die sich zum Horizont hin in alle Richtungen erstreckt und sich auf einer definierten Höhe befindet. Eine Grundebene wird viel schneller gerendert, als wenn Sie eine Fläche als Hintergrund verwenden. Der Grundebene kann ein beliebiges Material zugeordnet werden.

GroundPlane command iconEinstellung einer Grundebene

  1. Öffnen Sie das Grundebenen-Panel.
  2. Konfigurieren Sie die Grundebeneneinstellungen.

Rendern

Rendern und Speichern eines Bildes.

Rendern und Speichern des Bildes

  1. Klicken Sie im Menü Rendern auf Rendern.
  2. Klicken Sie im Renderfenster im Menü Datei auf Speichern unter.

Fehlende Texturen

Wenn Texturen im Modell vorhanden sind, auf die Bezug genommen wird, die aber nicht auf Ihrem System sind, erscheint ein Dialogfenster mit einer Liste der fehlenden Texturen.

Durch Markieren des Kästchens Nach fehlenden Texturen beim Rendering überprüfen in den Rendering-Optionen kann diese Einstellung aktiviert werden.

Alles kopieren

Speichert die Liste fehlender Texturen in der Zwischenablage.

Speichern unter

Speichert die Liste fehlender Texturen in eine Textdatei.

Fortfahren

Mit dem Rendering ohne die fehlenden Texturen fortfahren.

Vorzeitig beenden

Das Rendering stoppen, um die Texturdateien zu suchen.

Verwendung dieser Ressource anzeigen

Eine Ressource in der Liste anklicken, um Nutzungsinformationen anzuzeigen.

Nicht erneut anzeigen

Deaktiviert die Dialoganzeige.

Die Nachricht erneut aktivieren

  • Markieren Sie das Kästchen Nach fehlenden Texturen beim Rendering überprüfen in den Rendering-Optionen.

Fehlende Texturen: Nutzungsinformationen

Zeigt an, wo die Ressource verwendet wird.

Nach Ersatzdatei durchsuchen

Erlaubt nach einer anderen Datei oder einem anderen Ordnerstandort zu suchen.

Rhino-Bilddateiformat (.rimage)

Der Rhino-Renderer kann .rimage Dateien speichern. Es handelt sich um ein herstellereigenes Dateiformat, das alle anhand der Rendermaschine gerenderten Informationen speichert, einschließlich Farbe, Alpha, Tiefe, Normal-Kanäle, alle mit einer Auflösung von 32-Bit pro Kanal.

Diese Information wird durch das Renderfenster verwendet, um Nachbearbeitungseffekte und Belichtung auszuführen, und kann auch verwendet werden, um andere Effekte zu erhalten, die von anderen Rendering-Anwendungen implementiert werden.

Sofort nach dem Rendern kann das RIMAGE-Format verwendet werden, um die Daten zu speichern, damit die Nachbearbeitungs- und Belichtungsanpassungen oder Formatänderungen (ohne Informationsverlust in ein anderes Format speichern) zu einem späteren Zeitpunkt angewendet werden können.

Das RIMAGE-Format wird nur vom Rhino-Renderfenster unterstützt. Es kann in keine andere Software geladen werden. Es handelt sich um ein HDR-Format, das verlustfreie Informationsübertragung in die .HDR- und .EXR-Formate unterstützt. Es ist nicht komprimiert und die Dateien können riesig sein.

Öffnen einer .rimage Datei

Fertig gestellt Renderings werden im RIMAGE-Format an einem temporären Standort auf Ihrer Festplatte gespeichert. Wenn eines der Renderings erneut geöffnet wird, sind alle Nachbearbeitungseffekte und Belichtungseinstellungen erhältlich, als wäre das Rendering soeben fertig gestellt worden.

Öffnen der neusten .RIMAGE Datei

Weitere Informationen zur Bildnachbearbeitung finden Sie unter: Nachbearbeitung von Renderbildern.

Befehlszeilen-/Scripting-Befehle für Rendering

RendernArctic

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Mit dem Befehl RendernArctic wird alles auf weiß eingestellt - Materialien, Himmelslichtumgebung, Grundebene - und das aktuelle Ansichtsfenster gerendert.

Befehlszeilenoptionen
MaterialienEinbeziehen Deaktivieren, um Materialien von den Einstellungen auszuschließen.
LichterEinbeziehen Deaktivieren, um Lichter von den Einstellungen auszuschließen.
GrundebeneEinbeziehen Deaktivieren, um Grundebene von den Einstellungen auszuschließen.
HintergrundEinbeziehen Deaktivieren, um Hintergrund von den Einstellungen auszuschließen.

Mehr unter: Wikipedia: Umgebungsverdeckung.

RenderfensterSchließen

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Mit dem Befehl RenderfensterSchließen wird das Renderanzeigefenster geschlossen.

Dieser Befehl ist für mehrfache Renderings hilfreich. Zusammen mit dem Befehl RenderfensterSpeichernUnter können Sie mehrfache Renderings erstellen und diese von Ihrem Skript aus in verschiedene Dateien speichern.

RenderfensterInZwischenablageKopieren

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Mit dem Befehl RenderfensterInZwischenablageKopieren wird das Bild im Renderfenster in die Zwischenablage kopiert.

Rendervergrößerung

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Mit dem Befehl Rendervergrößerung wird ein Bereich des aktuellen Ansichtsfensters im Renderfenster in der im Renderingpanel gewählten Auflösung gerendert.

InFensterRendern

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Mit dem Befehl InFensterRendern wird der ausgewählte Bereich des aktuellen Ansichtsfensters im Renderfenster in der Auflösung des Ansichtsfensters gerendert.

Der Renderer verwendet die Einstellungen in den Polygonnetz-Dokumenteigenschaften.

Rendering

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Standard

Panels

Rendering

Mit dem Befehl Rendering wird das Rendering-Panel geöffnet, das schnellen Zugriff auf die Renderdokumenteigenschaften ermöglicht.

Aktueller Renderer

Zur Einstellung der aktuellen Render Engine. Diese kann der eingebaute Rhino-Renderer oder ein Plug-in sein.

Ansicht

Definieren Sie einen Ursprung für die Ansicht.

Aktuelles Ansichtsfenster

Rendert das aktuelle Ansichtsfenster.

Spezifisches Ansichtsfenster

Wählen Sie ein zu renderndes Ansichtsfenster aus der Liste aus.

Benannte Ansicht

Wählen Sie eine zu rendernde benannte Ansicht aus der Liste aus.

Schnappschuss

Wählen Sie einen zu rendernden Schnappschuss aus der Liste aus.

Auflösung und Qualität

Bildgröße

Das Seitenverhältnis wird rechts des Menüs angezeigt.

Ansichtsfenster (<Größe>)

Rendert das aktive Ansichtsfenster anhand der Pixelgröße des Ansichtsfensters.

Benutzerdefiniert (<Größe>)

Rendert das aktive Ansichtsfenster anhand der benutzerdefinierten Auflösung. Geben Sie die benutzerdefinierte Breiten- und Höhenauflösung in Pixel ein.

Vordefinierte Größen

Rendert das aktive Ansichtsfenster anhand der ausgewählten Pixelauflösung.

Wenn Sie eine Textdatei namens render_sizes.txt in den Ordner hinzufügen, in dem sich die exe-Datei von Rhino (.exe) befindet, werden der Rhino Renderer und weitere Renderer diese Textdatei auf personalisierte Rendergrößen lesen.

Beispiel:
// Meine personalisierten Rendergrößen
500,500
600,600
700,700
800,800
900,900
Seitenverhältnis des Ansichtsfensters sperren

Behält das Seitenverhältnis des Ansichtsfensters bei. Wenn die Höhe oder Breite geändert wird, ändert sich die andere Dimension im Verhältnis dazu.

Größe

Berechnet die Größe des Bilds im ausgewählten Einheitensystem basierend auf den Einstellungen für Auflösung und DPi ("dots per inch"). Das ist hilfreich, um die Größe des Bilds zum Drucken zu bestimmen.

Einheiten

Definiert die Bildgröße in Pixel, Zoll, Millimeter oder Zentimeter.

DPI

Bildpixel pro Zoll ("dots per inch").

Qualität

Die Einstellungen zur Qualität helfen bei:

Höhere Qualitätseinstellungen führen zu einem höheren Raycasting pro Pixel, wodurch sich die Renderzeit erhöht. Verwenden Sie daher am Besten niedrigere Qualitätseinstellungen zum Aufbau Ihrer Szene und höhere Einstellungen, wenn Sie das endgültige Bild für Präsentationszwecke erstellen.


Qualität=Entwurfsqualität (links) und Endgültige Qualität (rechts).

Rhino berechnet jedes Pixel im gerenderten Bild durch Berechnung des Mittelwerts von verschiedenen Samples. Das Bild erscheint glatter, aber das Rendering wird auch langsamer.

Hintergrund

Der Hintergrund ist das, was Sie direkt vor der Kamera sehen, wenn keine Objekte davor liegen. Der Hintergrund ist nicht in 3D — er existiert nur auf dem Bildschirm.

Volltonfarbe

Zur Verwendung eines einfarbigen Hintergrunds.

Auswahl der Hintergrundfarbe

Verlauf

Zur Verwendung eines zweifarbigen Farbverlaufs. Die Farbe für den oberen Bereich des Bildhintergrunds ist die oben eingestellte Volltonfarbe.

Auswahl der Farbe für den unteren Teil des Hintergrunds

360°-Umgebung

Zeigt den Teil des aktuellen Hintergrunds an, den die Kamera im Ansichtsfenster sieht.

neu

Zum Anlegen einer neuen Umgebung unter Verwendung einer Vorlage aus der Bibliothek.

Bearbeiten

Zum Bearbeiten der ausgewählten Umgebung.

Weitere Infos: Umgebungseditor.

Duplikat

Kopiert die ausgewählte Umgebung in eine neue Umgebung mit den gleichen Einstellungen.

Hintergrundmuster

Zeigt das aktuelle Hintergrundmuster für das Ansichtsfenster an.


Hintergrundmuster im perspektivischen Ansichtsfenster.
Dehnen zum Anpassen

Passt das Hintergrundmuster an die gerenderte Ansicht an.


Hintergrundmuster mit normalem Seitenverhältnis (links) und gedehnt (rechts).
Transparenter Hintergrund

Der Hintergrund wird mit einem Alpha-Kanal für Transparenz gerendert. Das Bild muss in einem Dateiformat gespeichert werden, der Alpha-Kanal-Transparenz unterstützt (.png, .tga, .tif).

Grundebene

Aktiviert die Grundebene.

Einstellungen Grundebene

Öffnet das Grundebenenpanel.

Benutzerdefinierte Umgebung für Reflexionen verwenden

Zum Zuweisen einer benutzerdefinierten Umgebung, die von den Objekten der Szene reflektiert wird.

neu

Zum Anlegen einer neuen Umgebung unter Verwendung einer Vorlage aus der Bibliothek.

Bearbeiten

Zum Bearbeiten der ausgewählten Umgebung.

Weitere Infos: Umgebungseditor.

Duplikat

Kopiert die ausgewählte Umgebung in eine neue Umgebung mit den gleichen Einstellungen.

Standardumgebungen
Keine Umgebung

Bei Auswahl der Option Keine Umgebung wird ein einfacher grauer Hintergrund eingestellt.

Studio

Die Option Studio bietet eine sanfte Beleuchtung, die von einem HDR-Bild ausgeht.


Studio-Beleuchtung (links) und HDR-Hintergrund (rechts).

Beleuchtung

Sonne

Aktiviert die Sonne.

Sonneneinstellungen

Öffnet das Sonnen-Panel.

Himmelslicht

Aktiviert das Himmelslicht.


Himmelslicht aus (links) und ein (rechts).
Intensität

Zur Anpassung der Himmelslichtintensität.

Benutzerdefinierte Himmelslichtumgebung verwenden

Zur Einstellung einer Umgebung, die als Himmelsbeleuchtung verwendet wird.

neu

Zum Anlegen einer neuen Umgebung unter Verwendung einer Vorlage aus der Bibliothek.

Bearbeiten

Zum Bearbeiten der ausgewählten Umgebung.

Weitere Infos: Umgebungseditor.

Duplikat

Kopiert die ausgewählte Umgebung in eine neue Umgebung mit den gleichen Einstellungen.

Lichter

Öffnet das Lichter-Panel.

Lichter auf deaktivierten Ebenen verwenden

Kontrolliert, ob Spotlichter, die sich auf ausgeblendeten Ebenen befinden oder mit dem Befehl Ausblenden ausgeblendet wurden, gerendert werden.

Schnappschüsse

Mit dem Befehl Schnappschüsse werden Benannte Ansichten, Benannte Positionen, Ebenenstati, wie auch Rendereinstellungen, Objekteinstellungen einschließlich des Status gesperrt/ausgeblendet, Anzeigemodus, Material, Position, Lichteinstellungen, Kurven-Piping, Displacement, Kantenrundung, Schließlinien und Dicke gespeichert und wiederhergestellt.

Gitternetz

Kurven rendern

Kurvenobjekte werden mit den Flächen gerendert.

Flächenkanten und Isokurven rendern

Isoparametrische Kurven und Kanten von Flächen werden mit den Flächen gerendert. Es wird die im Gerenderten Ansichtsfenster eingestellte Kantendicke angewandt.

Bemaßungen und Text rendern

Bemaßungen und Texte werden mit den Flächen gerendert.

Schnappschüsse

Mit dem Befehl Schnappschüsse werden Benannte Ansichten, Benannte Positionen, Ebenenstati, wie auch Rendereinstellungen, Objekteinstellungen einschließlich des Status gesperrt/ausgeblendet, Anzeigemodus, Material, Position, Lichteinstellungen, Kurven-Piping, Displacement, Kantenrundung, Schließlinien und Dicke gespeichert und wiederhergestellt.

Dithering und Farbanpassung

Dithering

Das gerenderte Bild wird normalerweise mit einer höheren Farbtiefe gerendert, als Monitore und LDR-Dateitypen ("low dynamic range") wie JPEG, PNG oder BMP wiedergeben können. Der wichtigste Effekt, der dabei erzeugt wird, sind Streifen, was ein Quantisierungsfehler ist. Dithering reduziert Quantisierungsfehler und kann auf diese Weise diese Streifen verhindern.

Beide Dithering-Methoden tun im Wesentlichen das Gleiche. Manchmal ist eine Methode besser als die andere, aber im Allgemeinen ist Einfache Störung am besten.

Weitere Infos: Wikipedia: Dithering.

Keine

Kein Dithering.

Floyd-Steinberg

Der Algorithmus erhält Dithering, indem der Quantisierungsfehler eines Pixels auf die benachbarten Pixel verteilt wird.

Weitere Infos: Wikipedia: Floyd-Steinberg-Algorithmus.

Einfaches Rauschen

Eine willkürliche Variation von Helligkeit oder Farbinformation in Bildern.

Weitere Infos: Wikipedia: Bildrauschen.

Gamma

Die Gammakorrektur verändert die Helligkeitsinformation von Bilddateien, so dass sie Byte um Byte in die RGB-Pixel eines Computermonitors geladen werden können und auf diesem richtig aussehen. Das bedeutet, dass die Farbwahrnehmung von Standardbildern nicht linear ist, d.h. sie wird gammakorrigiert. Gamma bezieht sich auf die Leistungsfunktion, die für die Bildkorrektur verwendet wird.

Der Gammawert wird geändert und korrigiert so die Ausgabe des Bildes.

Weitere Infos: Wikipedia: Gammakorrektur.

Linearen Workflow verwenden

Der gerenderte Anzeigemodus unterstützt einen linearen Workflow zur akkuraten Berechnung der Farb-, Gamma- und Beleuchtungswerte.

Die Gammakorrektur für Bitmaps, die von der Festplatte geladen werden, wird entfernt (durch den Kehrwert des unter Gamma angegebenen Werts), so dass sie eine lineare Antwort erhalten, bevor sie an den Renderer übergeben werden. Der Renderer rendert sie in diesem unkorrigierten Zustand. Die Gammakorrektur wird am gesamten fertigen Bild angewendet. Dies kann die Farbe in gerenderten Bildern besser bearbeiten.

Weitere Infos: What is linear work flow and how can it help your renders look better.

Schnappschüsse

Mit dem Befehl Schnappschüsse werden Benannte Ansichten, Benannte Positionen, Ebenenstati, wie auch Rendereinstellungen, Objekteinstellungen einschließlich des Status gesperrt/ausgeblendet, Anzeigemodus, Material, Position, Lichteinstellungen, Kurven-Piping, Displacement, Kantenrundung, Schließlinien und Dicke gespeichert und wiederhergestellt.

Erweiterte Rhino-Rendereinstellungen

Renderbeschleunigungsraster

Bildschirmraster, Zellengröße

Breite und Höhe jeder Rasterzelle in Pixel.

Je kleiner die Rasterzelle, desto mehr Speicher benötigt sie; und je mehr Speicher sie zum Erstellen benötigt, desto schneller findet das Schlussrendering statt.

Rastergröße des Spotlichtschattens

Der Schattenstrahl ist der Strahl, der von der Szene gegen jedes Licht geworfen wird, wenn der Schnitt zwischen Sichtstrahl und Szene gefunden wird. Normalerweise wird der größte Teil der Renderzeit zum Verfolgen der Schattenstrahlen verwendet.

Um die Berechnungsgeschwindigkeit für die Spotlicht-Schattenstrahlen zu erhöhen, unterteilt das Render-Plug-in den Spotlichtkegel in rechteckige Bereiche und erzeugt erneut eine sortierte Liste von Objekten innerhalb jedes Bereichs. Diese Geschwindigkeitserhöhung wird nur an Spotlichtern angewendet, weil sie den Ansichtsfenstern sehr ähnlich sind; der Lichtstandort ist wie der Kamerastandort und der Lichtkegel definiert das Ansichtsfenster.

Das Spotlichtraster wird in Anzahl Rasterzellen anstatt Pixel definiert, weil keine Pixelgröße mit Lichtern assoziiert ist.

Vermeidung von Selbstschattierung

Verhindert Artefakte der Selbstschattierung. Wenn der Schnitt zwischen Sichtstrahl und Szene gefunden wird, wird der Schnittpunkt gegen jedes Licht verschoben (versetzt), bevor der Schattenstrahl berechnet wird. Grund dafür ist, dass es immer numerische Probleme beim Berechnen von Schnitten gibt, und wenn der Punkt nicht versetzt wird, könnte der Schattenstrahl erneut den gleichen Polygon treffen und so die Schatten an den falschen Stellen platzieren. Sie können die Artefakte der Selbstschattierung sehen, wenn Sie die Einstellung auf Null einstellen und die Szene rendern.

Strahlenversatz

Die Länge des Versatzes.

Bounding-Volumen-Hierarchie von Objekten & Polygonen

Die Verwendung eines BSP-Baums (binary space partitioning) ist eine weitere Möglichkeit zur Erhöhung der Rendergeschwindigkeit. Anstatt jedes Polygon einzeln zu testen, werden die Objekte und Polygone in eine Baum-artige Hierarchie unterteilt, gestützt auf den Standort im Raum.

Der Renderer erzeugt mehrere Bäume, von denen einer alle Hüllkörper der Objekte enthält und für jedes Objekt ein weiterer existiert, der alle Polygone dieses Objekts enthält.

Der BSP-Baum benötigt einige Zeit zum Erstellen und etwas Arbeitsspeicher. Die Erstellung eines tieferen Baum benötigt eventuell etwas länger, das Rendern selbst geschieht jedoch schneller. Ein flacherer Baum kann etwas schneller erstellt werden, benötigt aber eventuell etwas länger, bis er gerendert ist.

Max. Baumtiefe

Steuert, wie oft die Szene unterteilt werden kann, wenn der Baum (Verzeichnis) erstellt wird.

Die Baumtiefe ist standardmäßig auf Auto und die Knotengröße auf 1 eingestellt. Normalerweise sollte es nicht nötig sein, diese Einstellungen zu ändern, wenn Sie keine riesige Szene rendern müssen, für deren Rendering Rhino mit den Standardeinstellungen über ungenügenden Speicher verfügt.

Zielknotengröße (Objekte/Polygone)

Definiert die optimale Größe für jeden Knoten, der die Objekte oder Polygone enthält.

Transparenz

Max. Abprallungen

Die Einstellung der Transparenzabprallungen steuert, wie oft Strahlen verfolgt werden, die transparente Objekte treffen: 12 bedeutet, dass 12 transparente Blätter richtig gerendert werden, das 13. Blatt wird aber undurchsichtig gerendert. Für eine angemessene Renderzeit liegt die Grenze bei 15.

Verlauf des Reflexionsvermögens

Max. Abprallungen

Die Einstellung des Reflexionsvermögenabpralls steuert, wie oft Strahlen verfolgt werden, die reflektierende Objekte treffen. Für eine angemessene Renderzeit liegt die Grenze bei 15.

Auf Standard zurücksetzen

Stellt alle standardmäßigen Rendereinstellungen wieder her.

Rendern

Rendert das aktuelle Modell.

RenderLetztesRenderingÖffnen

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Rendern

Letztes Rendering öffnen

Mit dem Befehl RenderLetztesRenderingÖffnen wird die zuletzt geöffnete Renderbilddatei (.rimage) geöffnet.

RenderRenderBildÖffnen

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Nicht im Menü.

Mit dem Befehl RenderRenderBildÖffnen wird ein Dialogfenster mit den zuletzt geöffneten Renderbildern (.rimage) geöffnet.

Rendervorschau

Werkzeugleiste Menü

Rendern

Rendern

Rendervorschau

Mit dem Befehl Rendervorschau wird das aktuelle Ansichtsfenster im Renderfenster in Renderauflösung gerendert, wobei die Renderzeit optimiert wird.

Der Renderer verwendet die Einstellungen in den Polygonnetz-Dokumenteigenschaften.

RendervorschauInFenster

Werkzeugleiste Menü

Nicht auf Werkzeugleisten.

Nicht im Menü.

Mit dem Befehl RendervorschauInFenster wird ein Bereich des aktuellen Ansichtsfensters im Renderfenster in Renderauflösung gerendert, wobei die Renderzeit optimiert wird.

Der Renderer verwendet die Einstellungen in den Polygonnetz-Dokumenteigenschaften.

RendervorschauFenster

Werkzeugleiste Menü

Nicht auf Werkzeugleisten.

Nicht im Menü.

Mit dem Befehl RendervorschauFenster wird ein Bereich des aktuellen Ansichtsfensters im Ansichtsfenster in der Auflösung des Ansichtsfensters gerendert, wobei die Renderzeit optimiert wird.

Der Renderer verwendet die Einstellungen in den Polygonnetz-Dokumenteigenschaften.

RenderFehlendeBilddateienAusgeben

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Nicht auf Werkzeugleisten.

Nicht im Menü.

Mit dem Befehl RenderFehlendeBilddateienAusgeben wird der Bildmanager geöffnet, in dem Sie sich entweder alle Bilddateien oder nur die fehlenden anzeigen lassen können.

Renderfenster

Werkzeugleiste Menü

Nicht auf Werkzeugleisten.

Nicht im Menü.

Mit dem Befehl Renderfenster wird der ausgewählte Bereich des aktuellen Ansichtsfensters im Ansichtsfenster in der Auflösung des Ansichtsfensters gerendert.

Der Renderer verwendet die Einstellungen in den Polygonnetz-Dokumenteigenschaften.

RenderfensterSpeichernUnter

Werkzeugleiste Menü

Rendern

Nicht im Menü.

Mit dem Befehl RenderfensterSpeichernUnter kann das Bild im Renderfenster in eine Datei gespeichert werden.

Vorgehen

Optionen von "Speichern unter"

Alphakanal speichern

Zum Speichern des Alphakanals, wenn der Dateityp Transparenz unterstützt.

AktuellesRenderPluginDefinieren

Werkzeugleiste Menü

Nicht auf Werkzeugleisten.

Rendern

Aktueller Renderer

Mit dem Befehl AktuellesRenderPluginDefinieren kann das aktuelle Render-Plug-in eingestellt werden.

Sie können Ressourcen von folgender Seite herunterladen: www.rhino3d.com/resources.

Siehe auch

Ihre Modellszene rendern

Lichter für Rendering hinzufügen

Materialien und Texturen verwenden

Zwischenablage verwenden

 

 

 

Rhinoceros 6 © 2010-2020 Robert McNeel & Associates. 30-Sep-2020